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Funäsdalen
Das Skigebiet Funäsdalen hat im Jahr 2007 die umfangreichste Investition in die Bergwelt getätigt, die in Schweden je innerhalb eines Jahres gemacht wurde. Es wurden 130 Mio. Kronen, umgerechnet etwa 14,5 Mio. Euro, in neue Skihänge, Lifte, Beschneiungsanlagen und Servicegebäude investiert. Davon wurden rund 20 Mio. Kronen (2,2 Mio. Euro) in eine von Lenko Snow hergestellte Beschneiungsanlage investiert.
Bei dem Projekt handelte es sich um eine schlüsselfertige Lösung – Turn Key Solution.
Das System ist allumfassend und funktioniert vollautomatisch. Zusammen mit den in der Anlage strategisch platzierten Wetterstationen erkennen die Schneeerzeuger, wann die Wetterverhältnisse geeignet sind, und senden ein Signal an das unternehmenseigene Steuerungs- und Kontrollsystem SnowNet von Lenko, das die Beschneiungsanlage einschaltet. Das Wasser für die Beschneiungsanlage wird aus dem Fluss Ljusnan bezogen.
Das Wasser wird in die Beschickungspumpstation geleitet, wo es unter Druck gesetzt und von zwei Unterwasserpumpen weitergepumpt wird. Durch ein 400 mm dickes Rohr wird das Wasser über 500 Höhenmeter zur Druckpumpenstation weitergepumpt. Das Wasser wird durch einen automatischen Spülfilter in die Pumpstation geleitet, der es von ggf. enthaltenen Partikeln reinigt, die sich in der Düse der Schneeerzeuger festsetzen könnten. Danach bringen zwei Druckpumpen das Wasser auf einen Druck von 48 bar und leiten es durch verschiedene Rohrleitungen hinauf auf die Pisten. Wenn die Pumpstation erkennt, dass das System unter Druck steht und bereit für die Schneeproduktion ist, öffnen die Schneeerzeuger, die nun einsatzbereit sind, ihre Wasserventile und beginnen mit der Schneeproduktion.
Gleichzeitig erhält der Pistenwart alle Systeminformationen per SMS: wenn das System im Vollbetrieb läuft, können 22 Schneeerzeuger ca. 1.000 Kubikmeter Schnee pro Stunde produzieren. Das entspricht ca. 84 LKW-Ladungen Schnee pro Stunde. Die gesamte Anlage verfügt über ca. 100 Ausgänge, an die die Schneeerzeuger angeschlossen werden können. An einigen der Anschlussstellen sind 6 m hohe Winch Tower aufgebaut, auf denen die Erzeuger platziert werden können. Die hohe Platzierung des Erzeugers sorgt dafür, dass der Schnee erheblich weiter geworfen wird und dank der langen Zeit, die er sich in der Luft befindet, bevor er auf den Hügel fällt, bis zu 30 % mehr Schnee produziert werden kann.
Die Anlage umfasste 7.000 Meter Stahlrohr und 1.500 Anschlüsse. Alle Anschlüsse sind von Hand montiert und mit vulkanisiertem Klebeband verklebt, um zu verhindern, dass an den Anschlüssen ein Unterdruck entsteht, durch den Schmutz angesaugt wird. Darüber hinaus umfasst das System 500 Meter PE-Rohr, hartgeschweißt und muffengeschweißt, 10.000 Meter Kraftkabel, 2.000 Meter Signalkabel, 2 Wetterstationen, 100 Schächte mit Strom- und Wasseranschlüssen sowie 2 Ventilbrunnen, von denen aus man wählen kann, wohin der Wasserstrom geleitet werden soll.
Das Pumpenhaus, in dem das Wasser eingeleitet wird, enthält 2 Beschickungspumpen und besteht aus einem Überbau von ca. 6 m².
Das Pumpenhaus am Fuß des Hügels enthält 2 Druckpumpen, Spülfilter, Stellwerkraum, das Antriebssystem für die Pumpen sowie den Hauptcomputer Snownet, der alle Erzeuger, Pumpen, Wetterstationen und Ventile steuert. Die Pumpstation am Fuß des Hügels besteht aus einem Gebäude mit einer Fläche von ca. 45 m².
Insgesamt sorgen 10 FA540 Erzeuger und 12 NA220 Erzeuger für garantierten Schnee am Funäsdalsberg.















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